Passivhäuser mit hohem Wohnkomfort
Verbrauchsoptimierung bei der Gebäude-Energieversorgung: das X-Liter-Haus
6 Kilowatt Energie pro Stunde verbraucht durchschnittlich ein Bundesbürger. Das sind über 52.000 Kilowattstunden im Jahr. Mit steigenden Kosten für Gas, Öl und Strom wird die effiziente Nutzung dieser Energieträger beim Unterhalt eines Gebäudes immer mehr zur wirtschaftlichen Frage. Die Werkgruppe Freiburg bietet in Zusammenarbeit mit der Solares Bauen GmbH ein umfassendes Programm an Maßnahmen zur Optimierung Ihrer Betriebskosten.
Energie- und Gebäudekonzepte für Neubauten und bestehende Wohn- und Gewerbeimmobilien sind zentrale Komponenten unsere Planungen. Bestandssanierungen wie das Projekt Hochwaldstraße sind für die Zukunft zentrale Aufgaben, wenn es darum geht, wirtschaftliche Lösungen für attraktive Räume des Wohnens und Arbeitens zu finden.
Das 5-Liter-Haus ist möglich - durch intelligente Sanierungskonzepte auch im Gebäudesbestand.
Wohnen Sie passiv oder aktiv?
Wenn in den kühleren Jahreszeiten die Sonne scheint, benötigen wir in Deutschland trotzdem Heizenergie - eine triviale Erfahrung.
Und genau hier setzt Solararchitektur an. Ihr Konzept ist auf passiven Solarenergienutzung ausgelegt. Eine verglaste Südfassade fängt die Strahlen der tieferstehenden Wintersonne ein und das Haus behält wie eine Thermoskanne die gewonnene Energie in den Räumen. Alle energieoptimierten Gebäude funktionieren nach dem Prinzip der Wärmefalle. Das heißt, dass das durch die Südverglasung einfallende kurzwellige Tageslicht als langwellige Wärmestrahlung im Haus behalten wird.
Dass sie dort bleibt, dafür sorgen eine hervorragende Dämmung und ein aktives Lüftungssystem.
Gutes Klima
Nebeneffekt ist ein ausgesprochen angenehmes Wohnklima. Und das nicht nur im Winter.
Auch im Sommer spielt das Energiesparhaus seine Trümpfe aus. Wenn die Sonne hoch steht, spenden die speziell hierfür konzipierten Südbalkone Schatten.
Wer zuvor die kühle Morgenluft ins Haus lässt, kann sie den ganzen Tag in den Räumen behalten. Bei Außentemperaturen von über 30 Grad sind Innentemperaturen von 21 bis 25 Grad äußerst angenehm, umso mehr, wenn man weiß, dass keine Klimaanlage dafür den Stromzähler belastet.
Durch die Nord-Süd-Ausrichtung bietet Solararchitektur eine menschlichen Bedürfnissen optimal angepasste Zonierung an. Wohn- und Lebensbereiche, in denen man es eher gerne etwas kühler hat - wie Küche und Schlafräume - befinden sich im Norden. Dort wo man Behaglichkeit und gemütliches Sitzen schätzt, sind raumhohe Verglasung und Südausrichtung die richtigen Stimmungsmacher.
Und um ein für alle Mal mit dem Vorurteil aufzuräumen: Im Energiesparhaus werden die Fensterflügel nicht zugeschraubt. Man kann auch über die Fenster lüften! Aber vielleicht tut man es nicht mehr so oft.
Energieeffizentes Bauen in der Bundesrepublik seit 1978
© solares bauen gmbh
